Gründung der Bruderschaft

Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Holzbüttgen

Seit Jahrhunderten ist das Schützenwesen lebendiges Brauchtum in Holzbüttgen. Bis zum Jahre 1935 — zu diesem Zeitpunkt wurde eine Notkirche, es war eine Baracke, errichtet, eine Stiftung der Barbarapfarre Neuss — gehörte die Ortschaft Holzbüttgen zur Pfarre Sankt Aldegundis in Büttgen. Sonn- und feiertags marschierten die Dorfbewohner zu Fuß dorthin zum Gottesdienst.

Es bestand auch nur die Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft in Büttgen. Ihr gehörten die Holzbüttgener Schützenbrüder an. Das Schützenfest feierte man gemeinsam. Die Büttgener Bruderschaft stellte auch im Ort Holzbüttgen ein Zelt auf. An allen Tagen des Schützenfestes fanden hier Tanzveranstaltungen statt.

Am Sonntagmorgen traten die Holzbüttgener Schützen zu einer geschlossenen Formation an und zogen nach Büttgen, um dort an der Vormittagsparade mit anschließendem Umzug durch das Dorf teilzunehmen. Dann ging’s zurück zum Essenfassen nach Hause. Viel Zeit blieb den Schützen nicht, denn sie mussten sich zur Hauptparade schnell wieder auf den Weg nach Büttgen begeben. Nach dem Rückmarsch am späten Nachmittag begann dann das Schützentreiben im Festzelt.

Am Montagnachmittag ging’s dann wieder nach Büttgen. Nach der Parade folgte der Umzug des ganzen Regiments durch Büttgen und Driesch.

Am Dienstag erwarteten die Holzbüttgener das Büttgener Schützenregiment zu einem Umzug durch den Ort und zum Abschluss im Schützenzelt.

So spielte sich das Schützenfest bis Ende der zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts ab. Doch mittlerweile hatte sich ein Drang nach Selbständigkeit entwickelt. Die Idee eines eigenen Schützenvereins nahm Gestalt an. Da Holzbüttgen keine eigenständige Pfarrgemeinde, sondern nur Rektorat der Pfarre Büttgen war, konnte keine Bruderschaft gegründet werden. So kam es zur Gründung des “Deutschen Schützenvereins Holzbüttgen”. Diesem Verein, der Anfang der dreißiger Jahre seine Taufe erlebte, stand bis zur Gründung der Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft der unvergessliche Karl Frommen vor.

Das Rektorat, das anfangs von der Pfarre Büttgen mitverwaltet und auch seelsorgerisch betreut wurde, bekam inzwischen seinen ersten Rektor: Hermann Josef Hexges. Er war es, der sich mit aller Kraft dafür einsetzte, eine feste Kirche zu bauen.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges beschaffte er mit Hilfe von Ackererträgen, die ihm von den Landwirten zur Verfügung gestellt wurden, die nötigen Baustoffe zum Bau der Kirche. Zugute kam ihm noch, dass der Justizrat Peter Dammer aus Geldern, dessen Herz bis zu seinem Tode im Jahre 1944 an seinem Geburtsort Holzbüttgen hing, in seinem Testament dem Kapellbauverein, der schon Jahrzehnte bestand, eine beträchtliche Summe vermachte, zweckgebunden an den Bau einer neuen Kirche. Das Grundstück stiftete die Familie Hoeveler. Der Rohbau wurde von Holzbüttgener Bürgern in kostenloser Eigenleistung erstellt. Dank der Initiative von Rektor Hexges ging die Fertigstellung schnell von statten. Wenige Jahre nach Einweihung der Kirche wurde Rektor Hexges zum Pfarrer von Lengsdorf bestellt. Sein Nachfolger war Pastor Müller. Aus dem Rektorat war inzwischen eine Pfarre geworden. Pastor Müller bemühte sich um eine Aktivierung des örtlichen Vereinslebens. So war es auch sein Gedanke, die Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft ins Leben zu rufen.



Im März 1950 berief er eine Versammlung der Dorfgemeinschaft ein. Einziger Tagesordnungspunkt war die Gründung einer Bruderschaft. Voraussetzung hierfür war allerdings, dass der Deutsche Schützenverein Holzbüttgen sich bereit erklärte, in die Bruderschaft einzutreten. Schon nach einigen Gesprächen war man sich einig, den Deutschen Schützenverein Holzbüttgen aufzulösen und die einzelnen Züge zu veranlassen, der Sankt-Sebastianus-Schützen-bruderschaft beizutreten.

Die Büttgener Schützenbrüder begrüßten die Gründung der Holzbüttgener Bruderschaft und spendeten ihr die Grundplakette zum Königssilber mit der Gravur der Namen derjenigen Holzbüttgener Schützen, die einmal das Königssilber der Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Büttgen getragen hatten.

Die Gründung hatte in der Bevölkerung schon bald ein positives Echo. Immer mehr Bürger schlössen sich der Bruderschaft an. Auch Neubürger marschierten mit in Reih und Glied. Nicht nur zum Schützenfest treffen sich die Mitglieder der Bruderschaft. Von Januar bis Dezember laufen Veranstaltungen wie Schießwettbewerbe, Kegel-, Fußball- und Skatturniere. Chriskönigs und Patronatsfest gehören ebenso dazu wie eine Vielzahl von Tanz- und Krönungsveranstaltungen. Denkmalpflege fällt ebenfalls in das Programm.

Aktiv ist man auch auf dem sozialen Sektor. Die Schützen führen Seniorennachmittage mit ebenso viel Liebe durch wie Sammlungen für behinderte Kinder. Unterstützung kirchlicher und nachbarschaftlicher Feste gehören zum festen Repertoire.

Freundschaftliche Kontakte bestehen über die Landesgrenzen hinaus zu Schützenbrüdern in Mittenwald und in Absam/Tirol.

So ist die Bruderschaft ein wesentlicher Bestandteil der Gemeinde geworden und aus ihrem Leben nicht mehr fort zudenken.

Heinz Vogts

Entstehung der Bruderschaft

Das Schützenwesen entsteht

Spätestens zu Beginn des 15. Jahrhunderts werden Schützenbruderschaften und -Gilden in Dekanat Neuss gegründet. Die Satzung der St. Sebastianus-

Bruderschaft Neuss vom Allerheiligentag 1415 ist noch vorhanden. Zu dieser Zeit bestand wahrscheinlich auch schon die St. Bruderschaft in Büttgen. 1452 wird eine Stiftung von 39½ Morgen Land an die Sebastianus- Bruderschaft in Kaarst in Dokumenten erwähnt; die Bruderschaft wurde allerdings mit Sicherheit früher gegründet.

Wichtig für die Entstehung des Schützenwesens ist das Aufblühen der Städte im späten Mittelalter und das Entstehen eines wirtschaftlich und politisch mächtigen Bürgertums. Bürger und Bauern waren verpflichtet, sich standesgemäß mit Waffen auszurüsten, um die in unruhigen Zeiten erforderliche Selbstverteidigung der Städte und Dörfer zu gewährleisten. Um diese Verteidigung auch wirkungsvoll zu leisten, waren Schiessübungen notwendig – „Schützen“ heißt „Schießen“. Durch das gemeinsame Üben auf den Schiessplätzen vor den Städten und Dörfern entstanden Vereinigungen, Gemeinschaften, die von den Landesherren unterstützt wurden. Dir Schützengaben sich Statuten, die denen der bereits bestehenden Zünfte oder der seit der Karonligerzeit existierenden kirchlichen Bruderschaften ähneln. Besonders die Schützenbruderschaften haben durch ihre Einordnung in die Bruderschaftstradition der Kirche die religiöse Gemeinschaft betont.

Für die Landesherren war die Förderung des Schützenwesens durch die Erteilung von Privilegien oder durch Geld- oder Schützenwesen durch die Erteilung von Privilegien oder durch Geld- oder Landschenkungen aus militärischen Überlegungen sehr wichtig: Seit Ende des 15. Jahrhunderts gewann das „Fußvolk“ im Heer wegen der Wirkung neuer Waffen, wie z.B. der Armbrust gegenüber den Rittern wieder an Bedeutung. Für Polizeidienst in den Städten auf dem Lande waren geschickte Schützen ebenfalls sehr nützlich, um die umherstreuenden Räuberbanden zu fassen oder auf Festen für Ordnung zu sorgen.

Die Rechte und Pflichten der Schützen

Die Mitgliedschaft in den Schützen- Bruderschaften war freiwillig, aber sie stand nicht jedem offen: nur ehrenhafte Männer konnten Schützen werden; manchmal wurde Hausbesitz oder Besitz des Stadtrechtes verlangt. Zu den Pflichten der Schützen, die sich als Zeichen der christlichen Verbundenheit in Bruderschaften zusammentaten, gehörten – außer der Teilnahme an den Schießübungen, die der “Wehrertüchtigung“ dienten – vor allem Verpflichtungen zur Teilnahme an der Fronleichnamsprozession und am Patronatsfest sowie zum Kirchgang.

Neben Fronleichnam und Patronatsfest war das „Königsschießen“ Höhepunkt des Bruderschaftslebens. Um die Pfingstzeit wurde die Vogelrute – meist außerhalb der Stadt oder des Dorfes – aufgebaut; nur die Schützen selbst und die Landesherren durften um die Königswürde schießen. Für die Zuschauer und wartenden Schützen wurden Getränke und Spiele abgeboten: das Schützenfest entstand.

Die Königskette war äußeres Zeichen des Königsamtes, obwohl die Tradition und Pflicht, dass jeder König die Kette um ein Schild ergänzte, sich erst im 17. Jahrhundert durchsetzte.

Das heutige Bild der Schützen mit Jäger- und Soldatenuniform stammt aus dem 18. Jahrhundert; bis dahin trugen die Schützen ihre normale Tracht.

Während der napoleonischen Besatzung und der Befreiungskriege konnten die Bruderschaften weiterleben, allerdings ohne Vogelschuss. 1794 verbot die französische Besatzungsmacht die Schützen- Bruderschaften und Gilden, doch war der Druck der Bevölkerung so stark, dass bereits 1800 das Verbot wieder aufgehoben wurde. Als das Königsschießen wieder möglich wurde und das Schützenwesen wieder aufblühte, entstand, vor allem im Rheinland, das Schützenfest als Volksfest um das religiöse Fest und dem Schießwettbewerb herum. Ende des 19. Jahrhunderts kamen die Blumenhörner und das Schmücken der „Residenzen“ hinzu; leibenswürdige Verzierungen, die allerdings auf keiner Tradition basierten.

Die Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. und den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts änderte manches im Leben der Schützen. Überall musste das Patronatsfest auf einen Sonntag verlegt werden, da Arbeiter und Angestellte nicht während der Woche feiern durften. Nicht nur die Arbeitgeber, sondern auch die Verwaltung sahen das Feiern sehr skeptisch an. Bismarck, allerdings, bescheinigte den Schützen, dass sie mit Sängern und den Turnern den Einheitsgedanken hatten.

Nach dem ersten Weltkrieg in der Zeit der französischen Besatzung mussten die Schützen ihre Aktivitäten einschränken; ihr Besitz wurde Nationaleigentum.

Unter anderem waren es die Verbindungen zwischen den Bruderschaften aus dieser Zeit die 1928 zur Gründung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften als Erzbruderschaft der Sebastianer mit Sitz im Dom von Köln führten. Die Devise der Schützen: „Glaube, Sitte, Heimat“. Wurde der Gründung formuliert.

Wenige Jahre später, in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft, wurden die Schützen- Bruderschaften nach einer Phase der Anpassung zur innerkirchlichen Existenz und dann, Ende 1936, auf Anordnung des Reichssportführers zur Auflösung gezwungen. Als Ersatz fungierte der Deutsche Schützenverband, dessen Ziele neben der Wehertüchtigung doch noch die Traditionspflege erfassten. Die kirchliche Anbindung und die Wahrnehmung von Pflichten religiöser Art waren nicht mehr möglich. Vielerorts passten sich traditionsreiche Bruderschaften den politischen Verhältnissen an und verzichteten damit auf einen wesentlichen Bestandteil ihrer bisherigen Existenz. Allerdings war schon im 19. Jahrhundert eine zunehmende „Verweltlichung“ ursprünglich kirchlicher Bruderschaften festzustellen.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde schnell die Erlaubnis zur Neugründung der Bruderschaften von den Alliierten erteilt: Das Schützenleben konnte wieder aufleben.

Die St. Sebastianus- Bruderschaft Büttgen

Genau lässt sich das Gründungsjahr der St. Sebastianus- Bruderschaft in Büttgen nicht mehr feststellen. Obwohl 1415 als Gründungsjahr festgelegt und gefeiert wurde, liegt die Gründung wahrscheinlich noch etwas früher.

Der Amtmann von Leidberg hatte über die Büttger und Kaarster Schützen Befehlsgewalt. In Kriegszeiten wurden sie zur Bewachung der Landherren, Hamaien und Burgen sowie zur Ergreifung umherstreifender Söldner eingesetzt. In Friedenszeiten hatten sie ordnungspolizeiliche Funktionen etwa auf großen Märkten oder zur Festnahme von Räuberbanden.

Die Geschichte der Bruderschaft ist selbstverständlich eng mit der Geschichte der Pfarrei Büttgen verbunden. Die Pfarrgemeinde, die schon im Jahre 800 erwähnt wurde, umlegte damals Büttgen sowie Kleinenbroich (und alle dazugehörenden kleineren Ortschaften) und so waren beide Dörfer auch in der Bruderschaft vereint, allerdings offensichtlich nicht ohne Querelen.

Im Vorstand der Bruderschaft hatte man spätestens Anfang des 18. Jahrhunderts einen Modus gefunden, um miteinander auszukommen. Es gab zwei Brudermeister und Bruderschultheisse (stellvertretende Brudermeister, die unter dieser Amtsbezeichnung heute nicht mehr existieren), Die Büttgener; eine Regelung, die in der Satzung im noch erhaltenen Bruderschaftsbuch enthalten ist, das im Februar 1942 angelegt wurde. Ein Symbol des schwierigen Zusammenlebens ist die 1714 abgeschaffte „Kiste“, in der das Schützensilber und die Bruderschaftsbücher aufbewahrt wurden; sie hat drei verschiedene Schlösser und konnte nur geöffnet werden, wenn der Büttgener Brudermeister, der Kleinenbroicher Brudermeister und er für Ausgleich sorgende gemeinsame Pastor als Präses – denen die Schlüssel anvertraut wurden – anwesend waren. Zehn Jahre nach Anschaffung der Kiste trennten sich die Bruderschaften doch: Die Kleinenbroicher erschienen nicht zum Patronatsfest. Der Grund: Die Büttgener hatten ein Auseinanderleben der Bruderschaften nicht durch Finanzieren von besonderen Fahnen und einer zweiten Vogelrute für die Kleinenbroicher noch fördern wollen. Seit 1786 feiern die Büttgener und Kleinenbroicher getrennt.

Durch zwei noch erhaltene Bruderschaftsbücher von 1742 und 1843 und durch Teile des Schützensilbers, die bis Anfang des 17. Jahrhunderts zurückgehen, besitzt die St. Sebastianus Bruderschaft wichtige, historische Zeugnisse. Die vor 1631 entstandenen Silberplaketten der Königskette sind vermutlich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts eingeschmolzen worden; daraus ist ein Schützenvogel entstanden, der die Königskette schmückt.

Die Bruderschaftsbücher geben unter anderem Auskunft über die Pflichten der Bruderschaftsmitglieder und –amtsträger. Oder die allgemein übliche Pflicht zur Teilnahme am Patronatsfest (im Falle des Hl. Sebastianus 20. Januar) und an der Fronleichnamsprozession waren die Mitglieder der Büttgener Bruderschaft zur Teilnahme am Bruderschaftsessen zu Frohnleichnam, am Vogelschusstag und an der Beerdigung verstorbener Mitglieder verpflichtet. Die Gemeinschaft, die der letztgenannten Pflicht deutlich wird, ist heute noch ein wichtiges Element des Bruderschaftslebens. Kam ein Mitglied drei Jahre lang diesen Pflichten nicht nach, wurde es ausgeschlossen. Wer am Patronatstag die Messe versäumte, aber am Festessen teilnahm, musste zur Strafe zwei Maß Wachs stiften. Schließlich – wie überall im Schützenwesen – war die persönliche Ehrenhaftigkeit der Bruderschaftsmitglieder Bedienung.

„Wann einer von besagten Bürgern sich sollte unzulässig verhalten, als nemblich im Ehebruch, Hurerey, Dieberey undt vorsätzlicher Totschlag so mit gutem Gewissen dargethan und bewiesen werden kann, und waß sonsten dießer löblichen Bruderschaft zuwieder ist, derselbiger sollte alßo balt zu seinem selbsten schaden undt schimpf auß dießem Buch undt länger nit gelitten werden.“

Bis zum 20. Jahrhundert blieb die Satzung der Bruderschaft in allen wesentlichen Punkten unverändert.

Ende des 19. Jahrhunderts verselbständigte sich die Bruderschaft. Nach der Trennung konnten die Bürger immerhin fast zwanzig Jahre noch den Königsschuss auf dem traditionellen Platz in Vorst durchführen.

Intern wurde das Leben der Bruderschaft im 20. Jahrhundert durhc die Abspaltung der Holzbüttger Schützen, die sich 1928 vollzog, zunächst geprägt. Von außen wurde es durch die politische Situation und durch zwei Weltkriege noch stärker beeinflusst. Erstmals 1913 mußte ein König gewählt werden, weil der siegreiche Schütze wegen Einberufung sein Amt niederlegen musste. Zwei Jahre später beschloss die Bruderschaft, das Königsamt bis Kriegsende auszulosen. Als 1921 wieder das Vogelschießen – mit offizieller Genehmigung – stattfinden sollte, Überfielen französische Besatzungssoldaten den Zug und verprügelten die Schützen. Erst 1925 fand das Königsschießen im harmonischen Raum statt.

In den 30er Jahren beteiligte sich die Bruderschaft auf Anraten des Zentralverbandes der historischen Schützenbruderschaften und als Kompromiss um „durch Nachgeben in Äußerlichkeiten die innere Substanz … zu bewaren“ (Haas) am Deutschen Schützenbund. 1936 mußte die Bruderschaft aufgelöst werden.

1947 wurde die St. Sebastianus- Bruderschaft wieder gegründet. Sie ist im Leben der katholischen Gemeinde ein wichtiger Faktor und widmet sich den drei Leitidealen: Glaube, Sitte, Heimat durch zahlreiche Aktivitäten, wie die Jahresprogramme beweisen. Vor allem durch eine heimatgeschichtliche Schriftenreihe hat die Büttgener St. Sebastianus- Bruderschaft in der allgemeinen lokalhistorischen Forschung eine breitere Aufgabe gesucht.

Die St. Eustachius Schützenbruderschaft, Vorst.

Nicht nur Büttgen und Kleinenbroich waren in der Aldegundis Pfarrei zu Büttgen vereint, sondern auch Vorst, Holzbüttgen und Driesch.

Die Büttgener Sebastianus Bruderschaft vereinigte also auch die Schützen der Pfarre, die sich zur Teilnahme an den Festen und Gottesdiensten regelmäßig auf den Weg nach Büttgen machen mussten. Der Schießplatz der Sebastianus Bruderschaft war allerdings in Vorst auf einem der Bruderschaft gehörenden Grundstück, das heutige „An der Schießrute“.

Als im 19. Jahrhundert die kleineren Ortschaften der damaligen Gemeinde allmählich zu Wachsen begannen, wuchs auch der Wunsch der Bevölkerung nach eigenen Schützenvereinen. Die Entfernung von einigen Kilometern machte die Bildung einer Gemeinschaft – eben einer „Bruderschaft“ im Alltag – schwer.

Allerdings stand in Vorst keine Pfarrkirche, sondern eine Kapelle, die zwar Ziel von Wallfahrten zu den dort verehrten 14 Nothelfern war, aber eben nicht in der Lage, eine kirchliche verbundene Schützenbruderschaft als Pfarre aufzunehmen.

Die Vorster Schützen gründeten 1880 einen Schützenverein. Als dessen Patron wurde einer der in Vorst verehrten 14 Nothelfer, der Hl. Eustahius, gewählt. Die Trennung von der Sebastianus- Bruderschaft erfolgte einvernehmlich und die Büttgener veranstalten weitere fünfzehn Jahre das Königsschießen in Vorst. Erst als 1923 die Pfarrkirche St. Antonius beurkundet wurde, konnte der Verein den Status einer Bruderschaft erhalten; ein Status, der erst nach dem zweiten Weltkrieg endgültig wahrgenommen werden konnte.

Im Gegensatz zu alteingesessenen Schützenbruderschaften besaß der junge Eustachiusverein wenig (Kassenbestand beim Anlegen des neuen Kassenbuches 1912: 8,14 Mark) und die Geschichte des Vereins ist von Finanznöten geplagt.

Wie allen anderen Schützenbruderschaften war das Vereinsleben der Vorster Schützen im 20. Jahrhundert durch Krieg, Besatzungen und Verboten geprägt, doch lebte der Verein weiter. 1946 offiziell zur Bruderschaft und in den Bund der historischen Bruderschaften aufgenommen.

1980 konnte die Bruderschaft das hundertjährige Jubiläum feiern.

Eine Besonderheit des Vorster Schützenlebens bis Anfang der 60. Jahre war das Pferderennen, das Montags stattfand und das Vorster Schützenfest im weiten Umkreis bekannt gemacht hat. Die um die Wette trabenden und galoppierenden Pferde waren in der überwiegenden Mehrzahl Arbeitspferde; die Rennbahnen ein Feld des Reitervereins Wattmannstraße. Als Traktoren die Arbeitspferde verdrängten, musste das Rennen eingestellt werden.

Die St. Sebastianus- Bruderschaft in Holzbüttgen

Jahrhunderte lang nahmen auch die Holzbüttger, Mitglieder der Büttgener St. Sebastianus- Bruderschaft sonntags am Patronatstag, zu Fronleichnam und zum Schützenfest den Fußweg nach Büttgen auf sich, denn in Holzbüttgen gab es wie in Vorst keine selbständige Pfarre.

Durch den Bau des Nordkanals (der nach Wunsch von Napoleon zum Schaden Hollands den Rheinverkehr ablenken sollte) Anfang des 19. Jahrhunderts und durch den späteren Bau der Eisenbahn Neuss – Viersen wuchs die Bedeutung Holzbüttgens. Ermutigt durch das Ausscheren der Vorster beschlossen die Holzbüttgener Bruderschaftsmitglieder der 30er Jahre ebenfalls sich zu verselbständigen, obwohl Holzbüttgen noch immer keine eigene Pfarre hatte und die Gründung einer Bruderschaft unmöglich war. Als Anfang wurde zunächst ein Deutscher Schützenverein gegründet. Zwar bekam Holzbüttgen 1935 eine Rektorats – Kirche, die zunächst als Notkirche in einer Holzbaracke untergebracht war und zehn Jahre später die Pfarrkirche, doch machten mit die politischen Verhältnisse es immer noch unmöglich, eine Bruderschaft mit religiöser Zielsetzung in der Kirche anzusiedeln. Erst 1950 wurde auf Vorschlag des damaligen Pastors Müller der „Deutsche Schützenverein“ aufgelöst und am 1. März die St. Sebastianus- Bruderschaft gegründet.

Die Büttgener spendeten zur Gründung die erste Plakette der Königskette, in der wurden die Namen aller Holzbüttgener, die in der Büttgener Bruderschaft die Königswürde errungen hatten, eingraviert.

Fahne: Liederkranz

Die Fahne des Männergesangvereins “Liederkranz”

aus dem Jahr 1874

Im vergangenen Jahr entdeckten Heinz Vogts und Matthias Kluth im Glockenturm der katholischen Kirche in Holzbüttgen einen Fahnenschrank mit einer Fahne. Auf der einen Seite der Fahne ist das Wort “Liederkranz” und auf der anderen Seite “Holzbüttgen 1874” gestickt. Zur Fahne gehört ein Wimpel mit der Stickerei: “gewidmet vom Theaterverein ‚Germania’ Holzbüttgen”. Sie fanden heraus, dass ihr Fundstück früher im Pfarrzentrum Holzbüttgen gehangen hat, später aber in den Glockenturm transportiert worden war und in Vergessenheit geraten ist.

Zuerst konnten die beiden mit ihrer Entdeckung wenig anfangen, denn niemand hatte mehr Unterlagen über die Vereine “Liederkranz” und “Theaterverein Germania”. Selbst die älteren Holzbüttgener sagten zwar, “ja, es gab früher diese beiden Vereine”, aber Unterlagen konnte keiner mehr zur Verfügung stellen. Dann half zuletzt der Zufall. Willi Schmitz von der Kaarster Straße übergab ihnen ein Foto aus dem Jahr 1903. Vor der Eingangstür des ehemaligen “Schrills-Saal”, auf der heutigen Hasselstraße, zeigt es den Männergesangverein “Liederkranz” in Uniform, um am Schützenfest in Büttgen teilzunehmen.

Weitere Recherchen ergaben, dass der Männergesangverein am 5. November 1933 zur Weihe der ersten Kirche in Holzbüttgen noch aktiv gesungen hat. Da-
mals hatte Holzbüttgen noch keinen Kirchenchor. Bei der Kirche handelte es sich um die frühere Notkirche St. Barbara Neuss, die von dort gekauft und mit Hilfe der gesamten Gemeinde in Holzbüttgen aufgebaut worden war. Die Nachforschungen haben ergeben, dass sich der Männergesangverein danach aufgelöst hat.

Am 19. März 1950 wurde die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Holzbüttgen gegründet. Sie entwickelte sich aus dem Deutschen Schützenverein von 1936. Zu diesem freudigen Anlass stifteten die früheren Mitglieder des Männergesangvereins “Liederkranz” ihre Fahne der Bruderschaft.

Nordkanal

Der Bau des Nordkanals

Heute ist nur noch eine Abwasserkloake, was vor 180 Jahren mit gewaltigem
Aufwand begonnen worden war: das Projekt einer Wasserstraße zwischen dem
Rhein bei Neuss und der Maas bei Venlo. Trotzdem ist der “Grand Canal du
Nord” das einzig sichtbare Überbleibsel der zwanzig Jahre französischer Herrschaft
in der heutigen Stadt Kaarst und damit, trotz seines traurigen Zustandes,

den Gemeinden Büttgen und Kaarst und diente zugleich als Leitlinie für die
1877 eröffnete Bahnstrecke Neuss-Viersen und die neben ihm erbaute
Chaussee Neuss-Mönchengladbach (B 7). Noch heute ist seine die Stadtteile
von Kaarst trennende Wirkung nicht völlig verschwunden, wenn auch die
Autobahn A 52 seit 1969 den größten Teil des überörtlichen Verkehrs auf sich
gezogen hat.

Der Bau des Nordkanals wurde 1806 von Napoleon angeordnet. Er sollte den
Schiffsverkehr von den holländischen Rheinhäfen nach Antwerpen leiten. Der
Plan des Kanals entsprang politischen Erwägungen: Napoleon hatte über Eng-
land, das er durch kriegerische Mittel nicht bezwingen konnte, die Festland-
sperre verhängt; kein europäisches Land durfte Handel mit der Insel betreiben,
damit auf diese Weise die englische Wirtschaft zum Erliegen gebracht würde.
Doch Holland hielt sich nicht an das Gebot des Kaisers, da es andernfalls selbst
in seinem Handel schwer getroffen worden wäre. Der Bau des Nordkanals, mit
sehr viel Aufwand und Anstrengungen während dreier Jahre betrieben, war als
wirtschaftliche Sanktion gegenüber den Niederlanden gedacht, verlor also
seinen Sinn, als 1810 diese dem französischen Imperium einverleibt wurden.
Der Kanalbau, der bereits von Neuss über Kaarst und Schielbahn bis Neersen
gediehen war, wurde eingestellt, und die fertigen Teile verfielen.

Der Kanal war mit einer Wassertiefe von 2,60 Metern für Lastkähne von 200-
400 Tonnen Ladegewicht berechnet, die von Pferden gezogen (“getreidelt”)
wurden. Die Treidelpfade auf den 6 Meter breiten beiderseitigen Dämmen
lagen 1,40 Meter über dem Wasserspiegel; Zugbrücken sollten den Quer-
verkehr überführen. An den Außenseiten der Dämme waren Begleitgräben
vorgesehen, die zur Sicherung des Kanals und zur Entwässerung der
Umgebung dienen sollten. Dadurch erhielt die Gesamtanlage eine Breite von
60 Metern. Eisenbahn und Chaussee haben von diesem imposanten Bauwerk
nicht mehr viel übriggelassen.

Der 1810 bis Neersen fertiggestellte Nordkanal wurde unter preußischer Herrschaft
zwar nicht weitergebaut, aber doch genutzt. Dem Schifffahrtsunternehmer Georg
Stinnes erschien er geeignet, Steinkohlen von der Ruhr ins links-
rheinische Hinterland zu transportieren. Deshalb pachtete er ihn in den zwanziger
Jahren, und auf vier Schiffen wurden nun täglich einige hundert Zentner
Kohlen auf ihm verfrachtet. An mehreren Stellen, so auch in Kaarst, ließ Stinnes
Umladeplätze einrichten, von denen aus Pferdekarren die Kohlen weiter-
beförderten. Auf diese Weise wurden allmählich die knappen Brennstoffe Holz
und Torf durch preiswerte “schwarze Diamanten” ersetzt.

In den vierziger Jahren verkehrte auf dem Nordkanal eine “Eil-Yacht” mit
Personenbeförderung zweimal täglich zwischen Neuss und Neersen. Zu Beginn
unseres Jahrhunderts lebten in Kaarst noch Männer, die auf den Treidelpfaden
die Pferde geführt hatten. Das Aufkommen der Eisenbahnen um die Mitte des
19. Jahrhunderts bereitete der Kanalschifffahrt rasch ein Ende.

Der Nordkanal wirkte übrigens wie ein gewaltiger Entwässerungsgraben; er
legte das “Große Bruch” weitgehend trocken. Deshalb musste schon 1812 der
Kaarster Gemeinderat den Fischerei-Pachtvertrag von Balthasar Tillmann
auflösen, weil es nichts mehr zu fischen gab. Auch die doch ziemlich weit entfernten
Gräben um Haus Vogelsang fielen trocken.

Aus dem Buch “Geschichte der Stadt Kaarst”

Fritz Wüllfing — Der Nordkanal

Der Nordkanal und seine Geschichte“
Um das Jahr 1800 hatte der Franzosenkaiser Napoleon neben vielen anderen Ländern
auch das linke Rheinufer unter seine Herrschaft gebracht. Das Inselreich England hätte
er gerne erobert. Die Engländer hatten eine starke Kriegsflotte, so dass Napoleon mit
seinen Soldaten in England nicht landen konnte. Die Engländer waren damals ein
bedeutendes Handelsvolk. Die englische Handelsschiffe brachten Waren aller Art in alle
Länder. Da Napoleon die Engländer nicht mit den Waffen besiegen konnte, wollte er
ihnen wenigstens wirtschaftlichen Schaden zufügen. Allen Ländern, die zu seinem großen
Reiche gehörten, gab er den Befehl, keine Waren von den Engländern zu kaufen:
Kontinentalsperre -. Zum König von Holland hatte Napoleon seinen Bruder Josef
eingesetzt. Die Holländer störten sich nicht an dem Befehl Napoleons, weil sie von
England die Waren billiger kaufen konnten, durch die Missachtung seines Verbotes war
Napoleon erbost. Er fasste den Entschluss, Holland vom Handel auf dem Rhein
auszuschließen. An der holländischen Grenze sollte für die Rheinschifffahrt das Ende
sein. Da musste Napoleon unter Umgehung Hollands einen neuen Wasserweg für die
Schiffe bauen, die vom Rhein bis ans Meer fahren wollten. Napoleon besuchte selbst die
Rheingegend. Er bestimmte i. J. 1808, dass ein Kanal gebaut werden sollte. In Neuss-
Grimmlinghausen sollte er an der Erftmündung seinen Anfang nehmen, zwischen
Holzbüttgen und Kaarst, an Schiefbahn, Neersen, an der holländischen Grenze vorbei
durch Belgien bis zur Nordsee gebaut werden.

Im Jahre 1809 wurde mit den Arbeiten begonnen. Zum Ausschachten verpflichtete man
die Bewohner der an- und umliegenden Dörfer und Städte. Jeder männliche Einwohner
musste 3 Tage in der Woche unentgeltlich zur Arbeit antreten. Die Bauern mussten
Pferde und Karren stellen und den Aushub fortschaffen. Frauen und junge Mädchen
wurden ebenfalls zur Arbeit eingesetzt. Wehe dem Bauer und wehe dem Dorfe, wenn
es in seinen Pflichten nachlässig war! Murren gab es im Stillen genug. Eine
Widersetzlichkeit gegen den Befehl des Kaisers Napoleon hätte böse Folgen gehabt.
Schon im nächsten Jahre 1810 erließ Napoleon die Verfügung, die Kanalarbeiten
einzustellen. Er hatte Holland seinem Reiche einverleibt und seinen Bruder Josef als
König abgesetzt.
Nun hatte es keinen Zweck mehr, die Rheinschifffahrt von Holland
abzulenken. Viele Arbeiten waren umsonst getan und tausende Schweißtropfen
vergeblich geflossen.
Im Laufe der nächsten Jahre rutschten die Uferböschungen ab. Das gegrabenen
Kanalbett wurde immer flacher und versandete.

Napoleons Herrschaft war zu Ende. Unsere Heimat kam zu Preußen. Durch die vielen
Kriege war Armut im Lande. Für die Fertigstellung des Kanals hatte man kein Geld. Im
Jahre 1823 veranlasste der Provinzial-Landtag, das erste Stück vom Rhein bis ungefähr
Neersen schiffbar zu machen. Täglich wurde der Kanal von vier langen, flachen Kähnen
befahren. Der Industrielle Stinnes aus dem Ruhrgebiet hatte den Kanal eine Zeitlang
gepachtet, um das ganze Hinterland des Kanals mit Kohle zu versorgen. Die Kähne
brachten die ersten Kohlen in unser Gebiet. Bisher hatte man in unserer Heimat nur
Holz und Torf verheizt. Den Torf stach man in den Sumpfgebieten um Neersen,
Schiefbahn und dem Büttgener Bruch. Die Kähne auf dem Kanal wurden von einem
Pferd gezogen. Am Uferrand war ein schmaler Pfad für das Pferd, Treidelpfad genannt.
Von allen Seiten kamen jetzt die Fuhrwerke, um an bestimmten Kohlenlagern des
Nordkanals Kohlen abzuholen. Die leeren Kähne wurden für die Rückfahrt mit Torf
beladen, den man in den hiesigen Sumpfgebieten gestochen hatte. Man hoffte, den Torf
in den Städten des Niederrheins auf diese Weise abzusetzen. Um das Jahr 1850
verkehrte auch zweimal täglich zwischen Neersen und Neuss ein Personenschiff. Damit
die Fahrt schneller ging, wurde es von zwei Pferden gezogen. Dieses Schiff führte den
stolzen Namen “Eiljacht”.

Um das Jahr 1853 kamen die ersten Eisenbahnen in unser Gebiet (Düsseldorf-Neuss-
Mönchengladbach-Aachen) Die Eisenbahn beförderte Güter und Personen schneller und
bequemer. Der Nordkanal blieb unbenutzt liegen und versandete allmählich immer
mehr, von Wasserpflanzen, Schilf und Algen überwuchert.

Der Nordkanal dient heute der Entwässerung der Bruchlandschaften von Schiefbahn,
Kleinenbroich und Büttgen. Wassergräben durchziehen die Brüche, die das Wasser in den
Nordkanal leiten. Durch diese Trockenlegung des Bruches wurden Wiesen- und
Ackerland gewonnen. Im Büttgener Wald liegt das Klärwerk. Das geklärte Wasser wird
in den Nordkanal geleitet. Öfter muss der Nordkanal von Wasserpflanzen gereinigt und
in größeren Zeitabständen ausgebaggert werden. Der Nordkanal durchfließt Wohngebiete
der Stadt Neuss. Mit Recht wehren sich die Bewohner, wenn
Geruchsbelästigungen auftreten. Die anliegenden Gemeinden haben einen
Nordkanalverband gegründet, der für die Instand- und Sauberhaltung des Kanals sorgt.
Manche Holzbüttgener und Vorster werden sich erinnern, dass sie vor 30 — 50 Jahren als
Jungen im Nordkanal an bestimmten Stellen gebadet und dort das Schwimmen gelernt
haben.

Fritz Wüllfing

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