Bernd Wiescholleck
Das "Holzbüttger Haus " Das "Holzbüttger Hans " wird erstmals im
Zusammenhang mit einem Johann von Holzbüttgen im Jahre 1324 erwähnt.
In diesem Jahr machte der Herr der Holzbüttger Burg eine Kaarster
Mühle die ihm gehörte, zu einem Jülicher Lehen. Um die
Geschichte des Holzbüttger Hauses besser zu verstehen, sollte man
sich die Zeit der Entstehung dieser Burganlage etwas vor Augen führen.
"Holzbüttger Haus" - So könnte die Hauptburg ausgesehen
haben
Planung und Bau der Holzbüttger Burg fallen in die gotische Zeit.
Gotisch -wurde in späteren Zeiten der Stil genannt, der sich in den
Bauten Nordfrankreichs um das Jahr 1100 zuerst zeigte und dessen Prinzipien
und Formen in den kommenden Jahrhunderten von den Künstlern und Baumeistern
der Nachbarländer - wie z. B. Deutschland, England und Norditalien
aufgenommen -wurde. Die Formen und die Gestaltung dieser Zeit als Gotisch
zu bezeichnen, ist im Prinzip irreführend, denn sie hat mit dem Volksstamm
der Goten nichts zu tun.
Die Goten waren es , unter deren Ansturm einst das Römische Reich
zusammenbrach, So empfand die Renaissance , die die Antike zu ihrem Vorbild
nahm , die zu Ende gehende Epoche als Gotisch und Barbarisch und bezeichnete
sie auch so . Die Geistesverfassung der Menschen allerdings , von der
die Gotischen Kunstwerk künden , -war zutiefst gläubig und fromm
, das eigene Seelenheil stand im Mittelpunkt des Handelns . Verlorengegangene
Bautechniken, wie z.B. die Ziegelbauweise , die beim Aufbau der Holzbüttger
Burganlage zur Anwendung kam , wurden owiederentdeckt und lösten
zum Teil die Fachwerkbauweise ab. Das Handwerk , vor allem das Bau - ,
Schmiede und Schreinerhandwerk blühten in der Gotischen Zeit auf.
Einer der schönsten und größten sakralen Bauwerke der
Hochgotik in Deutschland ist der Kölner Dom . Der Grundstein zu diesem
Bauwerk wurde im Jahre 1248 gelegt. Einer der bekanntesten Profan- bauten
dieser Zeit ist das Rathaus in Münster , in dem die senkrechte Architektur
, mit Spitzbogen und Maßwerk ihren Prunkvollen Ausdruck finden.
In die Bauzeit des Chores des Kölner Domes , der im Jahre 1322 fertiggestellt
wurde , fällt wohl auch der Baubeginn der Holzbüttger Burg.
Bei den Ausgrabungen die im Jahre 1984 begannen , wurde man schließlich
1985 fündig . Dies geschah auf Anregung der Stadt Kaarst und unter
der Leitung des Kaarster Künstlers und Heimatforschers H. W. Gerresheim,
der sich im Zusammenhang mit dem "Holzbüttger Haus" überaus
stark engagierte . Ein Gotisches Trinkgefäß und Fragmente eines
Gotischen Schlüssels sowie Keramik aus dem elften Jahrhundert, so
genannte blau - grau Ware traten bei den Grabungen ans Tageslicht.
Nun schaltete sich auch das rheinische Amt für Boden - und Denkmalpflege
ein und beauftragte die Wissenschaftlerin Frau Andikopoulou - Srack mit
den Grabungen . Als äußerst interessant erwiesen sich die Ausgrabungen
des ganz mit Schutt verfüllten Wassergrabens , denn hier fanden sich
im anstehenden Torfboden regelmäßig gesetzte Holzpfähle
, die sich später als Brückenpfeiler einer Zugbrücke herausstellen
sollten . Am Fuße des Ziegelfundamentes wurden Rammpalisaden sichtbar
, die von Innen nach Außen gedrückt -waren . Sie gehörten
zu einem Pfahlrost , auf die im moorigen Untergrund die Fundamente der
Holzbüttger Burg gesetzt waren . In der gleichen Bauweise wurden
die Fundamente der Burg Linn bei Krefeld und der Burg >Uda< bei
Oed am Niederrhein gelegt , deren Entstehung auf die gleiche Zeit wie
die Holzbüttger Burg zurückzufuhren ist. Das Holzbüttger
Haus so stellte die Archäologin fest, kann zu einem der ersten Profanbauten
am Niederrhein gezählt werden , die ohne Holzvorgänger direkt
in Ziegelbauweise errichtet wurde . Die zweiphasige Kernburg war mit 22m
X 19 m Größe fast quadratisch.
An der Westseite befand sich der Eingang zur Burg mit einem mächtigen
Torturm . Davor lag ein breiter Wassergraben über den eine Zugbrücke
führte . Um einen Eindruck über Baustil und Atmosphäre
einer solchen Burg zu bekommen , kann man sicher einen Besuch der Burg
Linn bei Krefeld empfehlen. In den Jahren 1349 bis 1379 war ein Ritter
Johann von Holzbüttgen, der allem Anschein nach ein Sohn des ersten
Johann von Holzbüttgen -war , im Besitz der Holzbüttger Burg
. Von ihm wird berichtet das er ein Freund des Erzbischofs von Köln
gewesen sei . Erzbischof Kuno von Köln ernannte den Ritter von Holzbüttgen
1363 zum Amtmann von Oed ( Uda ) und Kempen . Der Wald um seine Holzbüttger
Burg war so weit gerodet , daß die so gewonnene Ackerfläche
reichte , um die Ernährung der Bewohner zu sichern . Aber auch aus
Gründen der Verteidigung owar die Burg wohl rundum gerodet, denn
so konnte man herrannahende Feinde früher bemerken und sich in den
Schutz der Burg zurückziehen. Die Beschaffenheit seines Besitzes
brachte Ritter Johann von Holzbüttgen auch in seinem Wappenschild
zum Ausdruck.
Es bestand aus dunkelen und hellen Feldern , einem Schachbrett ähnlich.
In einer Urkunde seines Verwandten des Ritters Wilhelm von Boitger , die
Ritter Johann von >Hoylzboedich< mit einem geschachtelten Schild
siegelte, ist dieses Wappen überliefert. Als Vermittler trat Ritter
Johann von Holzbüttgen in einem Streit zwischen der Liedbergischen
honschaft Unterbroich ( Schiefbahn ) und dem Onkel des Raubritters Godhart
von Krickenbeck auf.
Viele Ritter der damaligen Zeit waren verarmt und bestritten ihren Lebensunterhalt
zum Teil, was zur damiligen Zeit durchaus üblich war und auf keinen
Fall mit unserem heutigen Rechtsverständnis zu sehen ist, mit Raub
, Plünderet und Geiselnahme . So auch Godhart von Krickenbeck. Godhart
drang in die honschaft Unterbroich ein, in der Absicht , Beute zu machen.
Die wachsamen Bürger allerdings waren schnell genug bei ihren Waffen
und es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen den Schiefoahner Bauern
und Godhart von Krickenbeck mit seinen Männern . Im laufe dieser
Auseinandersetzung , in der die Bauern , was selten geschah, überlegen
waren , wurde der Ritter Godhart von Krickenbeck erschlagen . nach diesem
Vorfall vermittelte also Johann von Holzbüttgen zwischen den Schiejbahnern
und dem Onkel des Erschlagenen , Sybrecht von Krickenbeck. Die Schiefbahner
erklärten sich bereit, aufRimigius (l. Oktober) zwölf alte Schilde
an Sybrecht von Krickenbeck zu überreichen.
Johann von Holzbüttgen hatte eine Tochter mit Namen Adelheit. Sie
vermählte sich mit Heinrich von der Neersen, der von 1374 bis 1422
Vogt zu Neersen war . Adelheit verstarb 1397 . Aus dieser Ehe ging ihr
Sohn Heinrich von der Neersen hervor . Dieser ehelichte Johanna, Tochter
des Wilhelm von Hochstaden - Noithausen ( im Jahre 1261 stirbt Konrad
von Hochstaden, Erzbischqfzu Köln) . Die Erzbischöfe waren zu
dieser Zeit nicht nur lärchliche Fürsten sondern auch als weltliche
Herrscher mit militärischer Macht ausgestattet .1 Das gute Verhältnis
des Holzbüttger Hauses und dessen Bewohner zu den Bischöfen
von Köln zeigt sich auch in der Tatsache , das die Holzbüttger
Burg das erste Mal um 1387 zum Offenhaus für den Erzbischof von Köln
erklärt wurde .
Wurde eine Burg zum Offenhaus erklärt , so stand sie dem Erzbischofoder
dem Fürsten , für den es erklärt wurde , jederzeit zu zivilen
und militärischen Zwecken offen . Damit wurde die Verbundenheit zu
einer bestimmten Obrigkeit zum Ausdruck gebracht und man erhielt als Gegenleistung
in kriegerischen Zeiten einen gewissen Schutz
Am 26. Februar 1402 erklärten die Ehegatten Heinrich von der Neersen
und seine Frau Johanna von Hochstaden ihre Holzbüttger Burg erneut
zum Offenhaus des Erzbischofs Friedrich III von Cöln . Die in mittelhochdeutscher
Sprache verfaßte Urkunde , die Heinrich von der Neersen und seine
Frau bei der Erklärung des Holzbüttger Hauses als Offenhaus
verfaßten, unterschrieben und mit ihrem Siegel versehen , wurde
in mehreren Exemplarren geschrieben . Außer dem Erzbischof von Köln
erhielt je eine Ausfertigung Herr Scheifart von Merode, Herr von Hemmersberg
der Alte , Herr Rutgers von Alpen , Johann Herr von Rheydt und Wilhelm
von Hochstaden .
In einer Auseinandersetzung des Erzbischofs von Köln mit den Grafen
von Kleve um die Burg Linn bei Krefeld überschritt Graf Engelbert
von der Mark, ein Enkel des vorletzten Grafen von Kleve , Ende August
1391 bei Orsoy den Rhein . Bei ihrem Marsch nach Lechenich und Zülpich
brandschatzten und verwüsteten seine Truppen viele Orte auch in unserer
Heimat . Ein von diesen Brandschatzungen am meisten betroffene Gemeinde
war Büttgen . Das Holzbüttger Haus blieb von der Zerstörung
nur deshalb verschont, weil die Truppen des Erzbischofs von Köln
es besetzt hielten . In Existensnöte geraten , verpfänden Heinrich
von der Neersen und seine Frau Johanna von Hochstaden am 7, Januar 1419
das Holzbüttger Haus sowie den in ihrem Besitz befindlichen Zimmermannshof
und den Boschhof (auch Belozgut genannt) und die seiner Frau als Wittum
übertragene Höfe " Hoefsteden " und "op der Hoe
" an die Äbtissin des St-Quirinus-Stiftes Neuss , Klara von
Mors , für 2500 Gulden . Es steht nicht fest, zu welchem Zeitpunkt
die Güter owieder ausgelöst -wurden , sicher ist nur , das die
2500 Gulden zurückgezahlt wurden.
Zehn Tage nach der Verpfändung der Güter des Heinrich von der
Neersen und seiner Frau an die Kirche , am 17. Januar 1419 , erklärte
sein Schwiegervater Wilhelm von Hochstaden sei Gut Noithausen zum Ojfenhaus
der Erzbischöfe von Kurköln.
Das Wirttum.
Heinrich von der Neersen übertug am 25. Februar 1398 seiner Frau
Johanna von Hochstaden die Güter Hoefsteden , Upperhoe , und to Grensholt,
alle im Kirchspiel Büttgen gelegen als Wittum . Ein Wittum diente
der Frau des Übertragendem als Witwenvorsorge.
39 Jahre später , im Jahre 1458 , verpfändet Heinrich von der
Neersen und seine Frau Johanna die gleichen Güter wieder an das Quirinusstift
in Neuss für 2500 Gulden . Dieses Mahl befristet auf 6 Jahre . Eine
Rückzahlung der Summe findet nicht statt, so das unter anderem auch
die Burganlage "Holzbüttger Haus " mit ausgedenten Ländereien
und Waldungen , sowie vier kleine Höfe in den Besitz des St.-Quirinus-Stifts
übergehen und die Äbtissin des Klosters die Herrin des Holzbüttger
Hauses wurde und sich auch so nannte. Die Äbtissin Klara von Mors
und auch ihre Nachfolgerinnen verpachteten das Holzbüttger Haus an
Haifwinner . Das Herrenhaus (Hauptburg) allerdings stand nur ihnen zur
Verfügung , sie bewohnten es mehrere Monate im Jahr mit ihren Stiftsdamen.
Eine im Volksmund überlieferte Geschichte erzählt von der Herrin
des Holzbüttger Hauses , der Äbtissin des St.-Quirinus Ordens
, die während ihres Aufenthaltes in der Burg eine kleine Kapelle
im Büttger Wald regelmäßig zur Andacht aufsuchte. Der
Eremit der die Hl. Messe las und auch die Gläubigen der Umgebung
warteten voller Ungeduld auf das Erscheinen der Äbtissin und ihrer
Damen die es mit der Pünklichkeit nicht so genau nahmen. Oft mußten
die Gläubigen über längere Zeit warten und waren darüber
auch sehr unwillig . Wegen der Abhängigkeit von der Herrin des Holzbüttger
Hauses durften sie dieses nur nicht zeigen. Ein Aufatmen ging jeweils
durch den Kapellenraum , wenn das Pferdegetrappel und das Knirschen der
Wagenräder hörbar wurde. Kurz darauf rauschte die Äbtissin
und die Stifts damen an den Gläubigen vorbei zu ihren Ehrenplätzen
und die Hl. Messe konnte endlich beginnen.
Der Haifwinner.
Im 15. Jahrhundert war die übliche Pachtform der Halbbau . Der Halfmann
war anfangs ziemlich mittellos . Der Gudsherr, in diesem Fall die Äbtissin,
stellte den Hof, Inventar sowie das ganze oder das halbe Saatgut und die
Hälfte der Arbeitskräfte zu Verfügung . Den Ertrag teilten
sich dann beide je zur Hälfte . Bei guter Bewirtschaftung kam der
Pächter mit der Zeit zu einem gewissen Wohlstand und die Lage zum
Grundherrn, gestaltete sich freier . Der Halbbau wurde durch einen Pachtvertrag
ersätzt. Der Pächter hatte nun dem Grundherrn gewisse Abgaben
zu entrichten. So gewann der Pächter immer größeren Einfluß
und mehr Ansehen in der Gemeinde . Oft stellten sie die Kirchenmeister,
die Schöffen , Brudermeister in den Bruderschaften und waren in anderen
Ehrenämtern tätig . Viele blieben mit ihren Familien über
Generationen auf dem gleichen Gut ansässig . Bei der Säkularisation
wurden die meisten von ihnen Eigentümer der vorher meist geistlichen
Güter. Mehr als hudert Jahre dauerte die relativ friedliche Zeit
um die Holzbüttger Burg . Viel war geschehen:
1471 : Francesco della Rovere wird Papst Sixfus IV.
1484 : Mit der Bulle >Summis desiderantes affectibus< legitemiert
Papst Innozenz VIII. die Hexenverfolgung .
1492 : Kolumbus entdeckt Amerika.
1501 : Michelangelo beginnt mit der Arbeit an seiner Statur "David"
1504 : Reichsritter "Götz von Berlichingen verliert im Landshuter
Erbfolgekrieg seine rechte Hand und laßt sich eine eiserne Prothese
schmieden.
1517 : In Wittenberg veröffendlicht Martin Luther seine 95 Thesen
gegen das Ablaßwesen.
1559 : Die Kirche verbietet mißliebige Bücher .
Dann im Jahre 1567 , brach der Aufland der Niederländer gegen die
Spanier aus . Der damalige Erzbischof von Köln, Salentin von Isenburg
trat 1572 an die Seite der Spanier . Bei unserem Nachbarort Grefrath lagerten
die Truppen. Soldaten überfielen die Bauernhöfe und drangen
in die Dörfer ein, stahlen das Vieh und nahmen Familienangehörige
als Geisel, die sie dann gegen ein entsprechend hohes Lösegeld wieder
frei ließen. Auf eigene Faust umherziehende Söltnerbanden beider
Kriegsparteien waren es, die meist infolge ausbleibender Soldzahlungen
zu dieser Form der Selbsthilfe griffen. Die Not der Menschen in unseren
Gemeinden wurde immer größer. Niemand wollte mehr Pachtverträge
abschließen und wenn, dann nur für die Hälfte der üblichen
Pacht oder das Land wurde nur auf Risiko des Grundherren bearbeitet.
Die Raubzüge steigerten sich ab 1580 und mündeten in den Truchses-
sischen Krig ( 1582 bis 1589).
Der Erzbischof und Kurfürst von Köln , Gebhard von Truchseß
non Waldburg , war zur lutherischen Konfession übergetreten und hätte
deshalb, dem geltenden Recht nach, auf sein Amt verzichten müssen.
Er tat dieses auf Anraten seiner Freunde nicht und nahm den Kampf gegen
seinen Nachfolger Ernst von Bayern auf. Der Krieg der mit größter
Erbittertheit geführt -wurde , spielte sich zum größten
Teil im Gebiet des Kreises Neuss ab . Er bestand im Kampf um feste Plätze
- Burgen und Städte - und in der Plünderung und Verwüstung
der -wehrlosen Dörfer . Das Elend unserer Bevölkerung war unbeschreiblich.
Nur durch Flucht in feste Burgen und Städte konnten sich die Menschen
retten . So hatten auch die Menschen unseres Ortes , zum Teil Zuflucht
im Holzbüttger Haus gefunden. Doch am Morgen des 3.September 1593
griffen die Truchsessischen Truppen unter der Führung der Gebrüder
Impel das von den Truppen des Kölner Erzbischofs Ernst von Bayern
besetzte Holzbüttger Haus an . Ein erbitterter Kampf tobte , in dessen
Verlauf die Truchsessischen Truppen die Oberhand gewannen . Die starken
Mauern der Holzbüttger Burg hielten den Ansturm der Truchsessischen
Kanonen nicht stand.
Die Besatzungstruppen des Erzbischofs von Köln unterlagen der Übermacht.
Das Holzbüttger Haus wurde geplündert und bis auf die Grundmauern
niedergebrannt. 1589 endet der Krieg mit dem Sieg der katholischen Truppen.
Es ist mit Sicherheit anzunehmen , dass nach der Verwüstung des Holzbüttger
Hauses auch seine Ländereien lange brach lagen und nicht genutzt
wurden . Erst 1604 wird wieder ein Haljwinner im Zusammenhang mit dem
Holzbüttger Haus genannt. Doch lange währte der Frieden nicht.
1618 brach wieder ein Krieg um Konfessionen aus , der sogenannte dreißigjährige
Krieg . Das erste Jahrzehnt lief für unsere Gegend glimpßich
ab . Erst ab dem Jahre 1640 zog der brutale Krieg unsere Heimat in Mitleidenschaft.
1648 endet der dreißigjährige Krieg mit dem Westfälischen
Frieden. Unsere Heimat war zum zweiten Mal in so kurzer Zeit zerstört.
Erst aus dem Jahre 1660 liegt wieder ein Pachtvertrag vor , den die damalige
Äbtissin Elisabeth Margarethe von Bernsau abgeschlossen hat. Danach
Verpachtete sie das adlige Haus mit allem was dazu gehörte . Ausgenommen
waren die Holzgewalten auf den Büttger Wald, deren Holzertrag wurde
gesondert abgerechnet. Der Haljwinner fer war zwar schon Pächter
, wurde aber immer noch so bezeichnete hatte an Pacht folgendes zu entrichten
: 55 Malter Roggen , 6 Malter Weizen , 14 Malter Gerste , 21 Malter Hafer
, l Malter Rübsamen und l Malter Erbsen. Der Pachtvertrag wurde am
30. November des Jahres 1660 abgeschlossen und hatte eine Laufzeit von
12 Jahren . Die Abgaben an Pacht blieben bis ins 18. Jahrhundert gleich
. Dann erhöhte sich die Pacht.
Es kamen hinzu : 2 Malter Buchweizen , 2 Sack Rüben , 2 fette Schweine
, (die zusammen 500 Pfund wiegen mußten) l fetter Hammel, l Osterlamm
, l fettes Kalb , 4 Hühner , 100 Eier , 100 Busch Stroh . Dann waren
noch 60 Reichstaler für Gewürze an die Stiftsküche zu entrichten.
Schließlich mußte der Pächter den Weiher der vor dem
Hof lag reimgen und den Schlamm abfahren . Darüber hinaus mußte
er jedes Jahr noch 4 Diensfuhren sechs Stunden weit leiste . Wenn der
Jäger im Büttger Wald war , mußten ihm Unterkunft, Speis
und Trank im Holzbüttger Haus gegeben werden.
Um das Jahr 1650 kommt eine neue Stilrichtung auf "der Barock"
1666 : Ein Großfeuer verwüstet London.
1683 : Wien wird von den Türken erfolglos belagert.
1684 : Zum letzten Mal wird in England eine Frau als Hexe hingerichtet.
1698 : Die Preußen führen die Steuern auf Perücken und
Karossen ein.
1717 : In Preußen wird die Schulpflicht eingeführt.
1741 : In der Nacht des 6. Febuar brennt das Neusser Münster nieder
, der helle Schein des Feuers ist auch bei uns zu sehen.
1750 : In Deutschland werden die Hexenprozesse abgeschafft.
1755 : Die Erde bebt bei uns und in ganz Europa . Am 18. und 20. Februar
waren die Erschütterungen am stärksten . Die aufgeschreckten
und ängstlichen Bewohner unserer Gegend übernachteten zum teil
vor ihren Häusern . Sie kamen zum größten Teil mit dem
Schrecken davon , während in Lissabon 30.000 Menschen dem Erdbeben
zum Opfer fallen.
1768 : Die letzte Äbtissin am St-Quirinus-Stift war Felicitas Auguste
geb. Freiin von Wallbitt und B assenheim . Sie war seit dem l. Dezember
Äbtissin und wurde vom Domdechant Graf zu Königseck - Rotenfels
unter anderem mit dem Holzbüttger Haus belehnt.
Auf Veranlassung dieser Äbtissin wurde das Holzbüttger Haus
im Jahre 1790 abgerissen und von Grund auf neu aufgebaut, sowie wir es
bis zu seinem Abriß im Jahre 1965 noch kennen.
Von der Zerstörung im Truchsessischen Krieg hätte eigentlich
ein riesiger Berg an Ziegelsteinen übrig bleiben müssen und
ich habe mich gefragt wo sind sie ? Ich nehme an das die Ziegel der Hauptburg
zum Wiederaufbau der Vorburg dienten . Mit der Zeit wurde auf dem Gelände
der Vorburg das von der Grundfläche größer als das der
Hauptburg war , Wohngebäude und Stallungen neu errichtet. Mit dem
Abriß des alten Holzbüttger Hauses im Jahre 1790 sind sicherlich
die Gebäude der Vorburg gemeint. Die Hauptburg war wohl , zu dieser
Zeit nur noch als Fundament erhalten.
Von Interesse sind sicher nicht nur die Kosten , die ein solches Bauwerk
erforderte. Interessant ist auch , welche Firmen und Handwerker zu der
Entstehung beigetragen haben.
Die Erbauerin trat schon im Jahre 1789 mit dem Neusser Architekten Daniel
Schniadt in Verbindung , um mit ihm folgende Vereinbarung zu treffen :
Vorgesehen waren 300.000 Steine , das Tausend zu l Rt. (Reichstaler) und
2 St. (Stübern ). Für Kohle und Stroh und was sonst noch außer
den Schiebkarren beschafft werden mußte, kam das Stift auf. Im einzelnen
erhielten die Ziegelbäcker für das Grundstechen 24 Rt. und 54
St. zu Beginn der Arbeiten wurde ihm nach altem Brauch ein Trinkgeld von
l Rt. und 55 St. zuerkannt.
Der Gehilfe erhilt ein solches von 57 1/2 St. Der Mann der des Nachts
bei Abwesenheit des Ziegelbäckers die Kohlen herbeischaffte, erhielt
den gleichen Lohn , dem Arbeiter , der die Kohlen beim Bau herbeitrug
, zahlte man 7 Rt. Da zur Zeit des Ziegelbrennens das schlechte Wetter
anhielt, zahlte man ihm aus besonderer Gnade 7 Rt. und 40 St. Tatsächlich
benötigte man 382 000 Steine 382 Rt. Für die Beköstigung
des Ziegelbäckers erhielt der Pächter des Holzbüttger Hauses
14Rt.
Zimmermeister Klören aus Neuss Führte die Zimmermannsarbeiten
aus . Seine Aufgabe war es , das Holz im Büttger Wald abzuholzen,
zu beschlagen , zu schneiden und fertig zu zimmern . Er erhielt für
jede 100 fuß , (ausgemessen nach Düsseldorfer Maßen )
l Rt. und 55 St. Für Nebenarbeiten , wie das tägliche Liefern
eines Streicheis , das Kürtzen einiger Stückhölzer usw
., erhielt er l 1/2 Malter Roggen extra . Insgesamt erhielt er , einschließlich
des Abbruchs des alten
Gebäudes , im Jahre 1790, 303 Rt. und 21 St.
Meister Giesen aus unserem Nachbarort Grefrath oblag die Ausführung
der Schreinerarbeiten. Er lieferte eine eichene Haustüre und eine
sogenannte Gattertür , beide mit einem Kreuz bekleidet, für
l Rt. und 55 St. , die Fensterrahmen mit Blindrahmen und Hölzern
, die aushändigen Fensterrahmen , die Haustreppe und 100 Bord zum
>Bünnen < . Seme Rechnung lautete auf 187 Rt. und 33 St. Maurermeister
Danners erhielt für Maurerarbeiten, für das Löschen des
Kalkes , das spätere Plistern und Weißen und die Anlage von
Brunnen und Brücke 474 Rt. und 39 St. Ein gewisser Scholl aus Mülheim
an der Ruhr lieferte die Holzkohle und berechnete dafür 395 Rt. Tannen
und Dacliziegel kosteten 523 Rt. und 50 St. Der benötigte Kalk und
Mörtel kam aus Vorwinkel und Holthausen , dafür wurden 91 Rt.
bezahlt.
Der Steinhauer Spindler erhielt für Lieferung und Arbeit 51 Rt. Das
Eisenwerk für das Gebäude lieferte die Fabrik der Gebrüder
Redden aus Velbertfür 75 Rt. Pannendecker und Leiendecker erhielten
für ihre Arbeit 91 Rt. und 55 St. Die Schmiedemeister Broix und Witthoffaus
Holzbüttgen bekamen für Nägel und sonstige Schmiedearbeiten
152 Rt. Das Glas kam aus Köln und kostete je Kiste 31 Rt. Die Fracht
von Köln nach Holzbüttgen kam auf 45 Rt. , die Glas erarbeiten
auf 56 Rt. An Nebenkosten entstanden : Den Baum im Büttger Wald ausmachen
und den Stock davon auseinander zu schlagen l Rt. 15 St. , drei graue
Körbe für die Maurer 21 St. , für die Aufsicht am Ziegelofen
und Hilfsleistungen beim ausstechen des Gartens und des Weiers wurden
3Rt. und 40 St. bezahlt.
Beim Aufschlagen des Daches wurde nach alter Sitte eine Hl. Messe gelesen
für 50 St. Für die Pliesterarbeiten wurden 3000 Gerten geschnitten
, je 1000 zu IRt. und 22 1/2 St. Die Verzehrkosten bei der Abnahme dreier
Kalktransporte owaren mit 22 Rt. und 55 St. sehr hoch.
Köchin und Musikanten bekamen beim Richtfest l Rt. und 22 St. Beim
Richtfest wurde allein für 7 Rt. Wein getrunken. Für das ausroden
der Gartenfläche und das Anlegen des Gartens wurden 238 Rt. ausgegeben
. Ein Weiher wurde trockengelegt und danach wieder aufgefüllt . Den
Fuhrleuten die den Weiher wieder Auffüllten gab man eine Zeche zu
Holzbüttgen und zahlte dafür 6 Rt. und 38 St.
Der Neubau des Holzbüttger Hauses im Jahre 1790 kostete insgesamt
2.965 Reichstaler und 48 Stuber . Umgerechnet würde diese Gutsanlage
ca 5Millionen DM kosten.
Nach einem Jahr Bauzeit erstrahlte das Holzbüttger Haus im neuen
Glanz . In einer Art Landreform fand ein Austausch der Ländereiern
zwischen den Gemeinden Schiefoahn , Kleinenbroich , Büttgen und Kaarst
und dem Ritteergut Holzbüttger Haus statt . Durch diesen Austausch
waren die Wege zu den Äckern des Gutes kürzer , so das auch
damals schon Zeit und damit Geld gespart wurde. Die Äbtissin vom
St.-Quirinus-Stißs , Felicitas Auguste geb. Freiin von Wallbott
und Bassenheim, konnte sich allerdings nur kurze Zeit ihres Neubaus erfreuen.
Schon 4 Jahre später , im Jahre 1795 , marschierten Französische
Revolutionstruppen auch in unsere Heimat ein . Wir wurden dem Französischen
Staat einverleibt . Es kam zur Säkularisation , das heißt,
alle Kirchlichen Güter wurden enteignet und vielen dem Staat zu.
Das Wappen der Äbtissin Felicitas Auguste Freiin von Wallbott und
Bassenheim

Dieses Wappen ließ die Äbtissin über den Haupteingang
des Gutshauses anbringen . Heute ist das in Stein gearbeitete Wappen alles
, was von dem einstigen Rittergut Holzbüttger Haus übrig geblieben
ist. Zu besichtigen ist es über der Eingagstüre des Kaarster
Bauhofes , der heute an der Stelle des Gutes steht
Der damalige Pächter des Ritterguts -war der am 28. September des
Jahres 1748 geborene Johann Josephs . Er konnte das Holzbüttger Haus
weiter bewirtschaften , aber mußte die Pacht nun an den Französischen
Staat abfuhren. Nach der Besatzung unserer Heimat durch die Franzosen
, wurde zum ersten male für dieMairie (Gemeinde ) Büttgen ein
Bürgermeister bestellt und dieses war der Pächter des Holzbüttger
Hauses Johann Josephs.
Er bekleidete das Amt bis zum Jahre 1808 . Die Gemeinde Büttgen ,
zu der auch Holzbüttgen gehörte , zählte im Jahre 1804
insgesamt 1240 Einwohner.
Der Franzosenkaiser Napoleon benötigte für seine Eroberungskriege
immer neue finanzielle Mittel . Aus diesem Grund bot man die Enteigneten
kirchlichen Güter , zum Kaufan. Im Jahre 1802 kaufte Johann Josephs
vom Französischen Staat das Rittergut Holzbüttger Haus und zum
ersten Mal seit dem Ritter Johann von Holzbüttgen bewirtschaftete
-wieder ein Eigentümer das Gut. 1808 plante Napoleon den Bau des
Nordkanals , mit dessen Arbeiten im Jahre 1809 begonnen wurde . Die Landwirte
und Anwohner der Umliegenden Gemeinden wurden zu Arbeiten am Kanalbau
verpflichtet, auch Johann Josephs mußte Pferde und Fuhrwerke so
wie Knechte für die Arbeiten zur Verfügung stellen. Nachdem
unsere Heimat in den Kriegen von 1812 bis 1814 von den Französischen
Besatzungstruppen befreit war , wurde das Rheinland und Westfalen , auf
dem Wiener Kongreß 1815 , dem Preußischen Königreich
zugeschlagen. Unsere Heimat war nun preußisch. Nach der Kreisortnung
von 1827 bestand die Kreisverwaltung aus zwei Abgeordneten der Stadt Neuss
, je einem Abgeordneten der Landbürgermeistereien, und als Beisitzer
die im Kreis Neuss liegenden Rittergüter . Dies waren, Haus Selikum
, Haus Meer , Schacum, Vogelsang , Birkhof , Hohbüttger Haus , Vellbruggen
, Hackenbroich, und Voickrath.
Johann Josephs und auch nach ihm sein Sohn Matthias , waren so Mitglieder
der Kreisverwaltung Neuss . Im Jahre 1828 stirbt Johann Josephs und sein
Sohn Matthias Josephs übernimmt das Rittergut Holzbüttger Haus
. Neben seiner Position im Kreistag war Matthias Josephs jahrelang Mitglied
im Buttger Gemeinderat so wie Präsident, Kirchenvorstandes an St.-Aldigundis-Büttgen.
Da Matthias nicht verheiratet war , führte seine Schwester Elisabeth
den Haushalt für ihn . Am 21 Oktober 1859 verstirbt der sozial sehr
stark engagierte Matthias Josephs an den Folgen eines Schlaganfalls. Das
Gut mit allen Ländereien erbt seine Schwester Elisabeth Josephs.
Elisabeth auch Lisett genannt, lebte sehr zurückgezogen, sie -war
der Rektoraiskirche m Büttgen-Vorst sehr zugetan . Am 18. März
1871 stirbt auch sie . Mit ihr stirbt auch der letzte Besitzer , der das
Holzbüttger Haus selber bewirtschaftet. Kurz vor ihrem Tod vermacht
sie das Holzbüttger Haus mit allen Ländereien ihrem Verwandten
Joseph Rey aus Vettweis . Ihre Mutter Petronella -war eine geborene Rey
. Der Vorster Rektoratskirche vermacht sie 11 Morgen Ackerland.
Joseph Rey vererbt den Besitz an seine Töchter Elise und Maria .
Nach deren Vermählung erhielten , ihre Ehemänner die Vollmacht
die Ländereien des Holzbüttger Hauses zu veräußern
und so wurde mit Zustimmung der Ehefrauen das Holzbüttger Haus und
dessen Ländereien zum Kaufangeboten.
Das Holzbüttger Haus und Teile seiner Ländereien ging 1895 in
den Besitz des Bauunternehmers Bernhard Hoeveler aus Holzbüttgen
über . Dieser beerbte damit seinen Sohn Peter und dessen Geschwister
. Sie bewirtschafteten das Gut nicht selbst, sonder verpachteten esAls
Pächter sind seit 1895 die Landwirte Roberts , Schwitz , Götzen,
Hoevels und als letzter Berrisch bekannt. Gegen Mitte der 50ziger Jahre
boten die Geschwister Hoeveler der Gemeinde Büttgen das Holzbüttger
Haus mit allen dazugehörigen Ländereien zum Kaufan.
Da jedoch dringendere Aufgaben anstanden mußte der Gemeinderat aus
finanziellen Gründen auf einen Erwerb des Gutes verzichten . Daraufhin
kaufte die Stadt Düsseldorf das ganze Anwesen mit allen Ländereien
in der Absicht, darauf eine Wohnsiedlungfür Düsseldorfer Bürger
zu errichten . Jedoch -war weder die Gemeinde Büttgen bereit , das
Areal als Wohngebiet in ihren Flächennutzungsplan aufzunehmen , noch
gab die Lanwirtschqftskammer Rheinland dazu ihre Genemigung.
Die Stadt Düsseldorf verpachtete das Holzbüttger Haus mit den
dazugehörigen 60 Morgen Land im Jahre 1956 an den Landwirt Hans Berrisch.
Anfang der 60ziger Jahre erwies sich, daß vor allem das Herrenhaus
aber auch einige Wirtschaftsgebäude baufällig zu -werden drohten
Die Stadt Düsseldorf begann 1961 mit dem Bau eines neuen Hofes ,
er wurde etwas südlich des alten Gehöftes errichtet. Am 23 Dezember
1964 konnte die Familie Berrisch endlich den neuen Bauernhof beziehen.
1965 wird das geschichtsträchtige Gebäude abgerissen und dem
Erdboden gleich gemacht. Im Jahre 1976 kauft die Stadt Kaarst das verbleibende
Areal des Holzbüttger Hauses der Stadt Düsseldorf ab, um dort
ein neuse Schulzentrum und später den Bauhof zu errichten Jlls im
Jahre 1985 mit den Aushubarbeiten des neuen Bauhofes der Stadt Kaarst
begonnen wurde , stieß man auf die Fundamente der mittelalterlichen
Burganlage des Holzbüttger Hauses . Die nun folgenden , von den Archäologen
professionell durchgeführten Grabungen wurden auch von der überregionalen
Presse mit Interesse verfolgt.
Von der Stadt Kaarst wurde ein Konzept in Zusammenarbeit mit der Firma
Hopmann erarbeitet, um die Reste der Holzbüttger Burganlage zu konservieren
und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In einer
etwas abgespeckten Version wurde die Arbeiten ausgeführt und die
Bürger konnten die freigelegten Fundamente der Burg besichtigen.
Eine Bank sowie eine Hinweistafel wurden installiert.
Nach einigen Jahren der vorgesehenen Benutzung durch die Bürger und
Besucher der historischen Stätte , stellte sich heraus , daß
Versiegelung der Mauerreste unserer Burg sehr stark in Mitleidenschaft
gezogen waren . Man stand vor der Frage , wie das Bodendenkmal geschützt
werden könne.
Der Rat der Stadt Kaarst entschloß sich, die Fundamente, wie schon
zuvor im direkten Bereich des Bauhofes geschehen , mit Sand aufzufüllen
und die Grundmauern mit einer gesonderten Pflasterung zu versehen .So
sollen die Reste der Holzbüttger Burganlage auch zukünftigen
Generationen erhalten bleiben.
von Bernd Wiescholleck
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