Geschichte - Holzbüttgen - Ehrenmal

Schützen renovieren Holzbüttgener Ehrenmal 2007
Nach Beendigung des ersten Weltkrieges entstand der Wunsch, für die Gefallenen dieses Krieges ein Ehrenmal zu errichten. An der Ecke Kreuzstraße/Königstraße stand auf dem Grundstück des Landwirtes Engelbert Schroers das so genannte Dorfkreuz. Dieses Kreuz mit der dazugehörigen Grundfläche stellten die Eheleute Schroers zur Verfügung, um dort ein Ehrenmal für die gefallenen Holzbüttgener zu errichten. Am Fuß des Kreuzes wurde eine Tafel mit den Namen der Gefallenen angebracht. Die Gedenkstätte wurde mit einem kleinen Eisengitter eingefasst. Da es zur damaligen Zeit in Holzbüttgen keinen eigenen Friedhof gab, entstand eine besondere Beziehung zu dieser Ehrenstätte. So kam es häufig vor, dass Privatpersonen dort Kränze niederlegten.

1956 rammte ein Pferdegespann beim Abbiegen das Ehrenmal. Bei dieser Kollision wurden das Kreuz und das Gitter stark beschädigt. Mit Unterstützung der Holzbüttgener Bevölkerung setzte die Sankt Sebastianus-Schützenbruderschaft Holzbüttgen das Ehrenmal wieder in Stand und gestaltete es neu. Anlässlich ihres 25 jährigen Bestehens stiftete der Hubertuszug „Alt-Hubertus“ 1980 eine Ehrentafel für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges.


Ehrenmal zur Gedenkfeier für Willi Schrills
am 20.02.1943

1996 wurde das Ehrenmal von Holzbüttgener Schützen erneut einer erforderlichen Renovierung unterzogen. Die laufende Pflege des Ehrenmals wird schon seit vielen Jahren von Georg Gaspers übernommen.

Mit Matthias Kluth und Heinz Vogts waren es wieder Schützen, die die Idee hatten, am Ehrenmal auch eine Tafel mit den Namen der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Holzbüttgener Soldaten anzubringen. Mit erheblichem Aufwand ist es den beiden Schützenbrüdern gelungen, alle Namen zusammen zu bekommen. Es stellte sich die Frage: „Soll die Tafel nun am unrenovierten Ehrenmal aufgehängt werden?“ – „Selbstverständlich nicht!“ Folglich haben Matthias Kluth und Heinz Vogts zusammen mit Georg Gaspers, Christoph Gaspers, Jürgen Kopp und weiteren Helfern in vielen, vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit nach 1956/57 und 1996 eine erneute umfassende Renovierung des Ehrenmals vorgenommen. Vielen Dank an alle, die mitgewirkt haben! Danke auch allen Spendern, die durch ihre Spende zur Finanzierung der Maßnahme beigetragen haben oder noch beitragen werden.
Zum Schützenfest erstrahlt das Ehrenmal nun in neuem Glanz und wird am Schützenfestsamstag um 17.00 Uhr feierlich eingeweiht . Hierzu wurde eigens der sonst übliche Programmablauf geändert und die in den anderen Jahren am Schützenfest-Sonntagmorgen traditionell stattfindende Totenehrung und Kranzniederlegung auf Schützenfestsamstag vorgezogen.

Fleißige Helfer bei der Renovierung des Ehrenmals