Geschichte des Holzbüttger Ehrenmals von 1996 Nach Beendigung des ersten Weltkrieges entstand der Wunsch, für die Gefallenen dieses Krieges ein Ehrenmal zu errichten. An der Ecke Kreuzstraße/Königstraße stand auf dem Grundstück des Landwirtes Engelbert Schroers das so genannte Dorfkreuz. Dieses Kreuz mit der dazugehörigen Grundfläche stellten die Eheleute Schroers bereit, um dort ein Ehrenmal für die gefallenen Holzbüttger zu errichten. Am Fuß des Kreuzes wurde eine Tafel angebracht, auf der die Namen der Gefallenen eingemeißelt waren. Die Gedenkstätte wurde mit einem kleinen Eisengitter eingefasst. Zur damaligen Zeit gab es in Holzbüttgen keinen eigenen Friedhof, deshalb entstand auch eine besondere Beziehung zu dieser Ehrenstätte. Es kam häufig vor. dass dort von Privatpersonen Kränze niedergelegt wurden. 1956 rammte ein Pferdegespann beim Abbiegen unser Ehrenmal, bei dieser Kollision wurden Kreuz und Gitter stark beschädigt. Die St. Sebastianus-Bruderschaft Holzbüttgen übernahm mit Unterstützung der Holzbüttger Bevölkerung die Aufgabe. das. Ehrenmal neu zu gestalten und in Stand zu setzen Kurz nach der Fertigstellung der ersten Holzbüttger Kirche hatten übereifrige Mitbürger die Ehrentafel am Ehrenkreuz abgenommen und wollten sie an der Kirche anbringen, um dort eine neue Gedenkstätte zu errichten. Dies Jedoch stieß auf starken Widerstand der Holzbüttger Bevölkerung, insbesondere der Schützen. ![]() Dorfkreuz von Holzbüttgen an der Kreuzstraße. Eingebunden ist die Ehrentafel für die Toten des Ersten Weltkrieges Es waren Mitglieder der Bruderschaft, die die Ehrentafel
wieder an ihren ursprünglichen Ort brachten und nach einer Überarbeitung
links neben dem Kreuz montierten.
Bei der Instandsetzung 1956/57 machten sich der Jägerzug Mer dörve und der Zug Alt-Hubertus besonders verdient. Anlässlich ihres 25 jährigen Bestehens stiftete der Zug Alt-Hubertus im Jahre 1980 eine Ehrentafel für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges. ![]() Ehrenmal Holzbüttgen nach seiner ersten Restaurierung im Jahre 1957 Ganz besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle, dass sich
Jakob Schmitz, Alt-Hubertus, in besonderer Weise um die Pflege des Ehrenmals
verdient gemacht hat.
Kranzniederlegung am Ehrenmal Jedes Jahr zum Schützenfest marschieren die |