Corona — Pandemie

Liebe Schützenbrüder, liebe Besucher unserer Homepage

die in den letzten Wochen in NRW und ganz Deutschland beschlossenen staatlichen Maßnahmen haben nicht nur zu gravierende Einschränkungen des öffentlichen Lebens geführt, sondern auch zu Verunsicherung wie lange sie noch andauern werden, und damit auch die Frage aufgeworfen, wann es sich wieder normalisieren wird. Um es kurz zu sagen, dies kann derzeit niemand beantworten.
 
Wir befinden uns in der Situation, dass sich in Deutschland die Neuinfektionen und Erkrankungen durch Covid-19, in immer dramatischeren Zahlen ausdrückt. Vor Inkrafttreten des Verbotes von Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmen, am 10. März verdoppelten sich die Zahlen der getesteten Neuinfektionen alle drei Tage. Aktuelle verdoppeln sie sich alle fünf Tage. Drei Wochen nach diesem Verbot. Seit einer Woche haben wir nun quasi einen Stillstand sämtlichen öffentlichen Lebens und Einschränkungen des privaten Lebens, durch das „Kontaktverbot“. Damit unser Gesundheitssystem die Versorgung der Erkranken bewältigen kann, darf eine Verdoppelung nur in 10 oder mehr Tagen erfolgen, so die Fachleute des RKI.
 
Wir alle wissen, wie viele unserer Schützten auf Grund ihres Lebensalters besonders gefährdet sind, im Fall einer Infektion schwerstens zu erkranken, mit der Gefahr sogar das leben zu verlieren. Hinzu kommen noch die jüngeren, die durch Vorerkrankungen genauso hart betroffen wären. Hinzu kommen auch unsere Familien und Freunde außerhalb der Bruderschaft, die zu einer der Gruppen der besonders Gefährdeten.
 
Wenn wir nur einem Schützenbruder, einem Familienangehörigen oder einer Person unseres Freundeskreises schwerste Leiden oder den Tod ersparen können, sollten wir alle, gerne bereit sein, diese Einschränkungen unseres persönlichen Freiraums zu ertragen. Ich bin es jedenfalls, und ich denke ihr seid es auch.
 
Für uns Christen ist die kommende Woche die Karwoche. Mit Karfreitag und Ostern feiern wir unseren höchsten kirchlichen Feiertage. Für fast alle von uns, werden wir zum ersten mal diese Tage nur im engsten Familienkreis tun können. Nicht gemeinsam in unseren Pfarr- und Kirchen- gemeinden.
 
 
 
Bei uns in der Bruderschaft sieht es derzeit so aus:
 
Am 11. März fand das jährlich Gespräch zwischen allen Kaarster Bruderschaften und der Verwaltungsspitze unserer Stadt statt, an dem für uns Sebastian Corsten und ich teilnahmen.
 
Wir vereinbarten den 3‑Besen-Tag zu verschieben, und je nach Entwicklung ihn dieses Jahr ausfallen zu lassen.
 
Für Holzbüttgen, haben wir im geschäftsführenden Vorstand beschlossen, die erweiterte Vorstandssitzung und die Chargiertenversammlung abzusagen.
 
Die Leitung der Bruderschaft erfolgt derzeit durch den geschäftsführenden Vorstand, erweitert um den stellv. Geschäftsführer, den Oberst und den Schützenmeister über elektronische Medien (eMail, Telefonkonferenzen, usw.)
 
Die Vorbereitungen des Schützenfestes laufen weiter und sind, wie immer um die Zeit im Jahr, weit fortgeschritten.
 
Die Anträge auf Auszeichnungen werden bei uns und allen Ebenen des BHDS und BdSJ im vorgesehenen Zeitrahmen bearbeitet. Wann diese dann vorgenommen werden, werden wir noch gemeinsam besprechen, soweit nötig.
 
Wir beabsichtigen bei der Stadt Kaarst im Juni unsere Anträge für das Schützenfest zu stellen. Wir gehen davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt eine Rechtssicherheit für Ende Juli besteht.
 
Wenn der Fall eintritt das unser Schützenfest ausfallen muss bitten wir, dass sich auf allen Ebenen unserer Bruderschaft Gedanken gemacht werden, wie mit unseren Königshäusern verfahren wird und entsprechende Gespräche geführt werden. Auf Bruderschaftsebene werden wir unsere Königshäuser bitten, wenn der GAU ein tritt ein Jahr länger im Amt zu bleiben. Schließlich ist das Schützenfest der Höhepunkt der Regierungszeit.
 
Ich wünsche euch und euren Familien bereits heute ein gesegnetes Osterfest, und bleibt gesund.
 
Ich meine ‚für uns als Bruderschaftsmitglieder, ist es angebracht, für die schwer erkrankten zu beten, ob wir sie kennen oder nicht.
 
Mit bruderschaftlichen Schützengruß
Volker Schöneberg
Brudermeister