Erinnern sich die Älteren noch, wie es vor 50, 60 Jahren war? Die Angehörigen der christlichen Konfessionen misstrauten einander, Kinder besuchten streng getrennt katholische oder evangelische Schulen, Ehen mit konfessionell verschieden geprägten Partnern wurden abfällig als "Misch-Ehen" denunziert, und am Ende trug man die Verstorbenen in Gräber auf getrennte Friedhöfe.
Vieles hat sich seitdem geändert und ich meine: Darüber kann man sehr froh und dankbar sein! Menschen haben begonnen,
andere Konfessionen kennen und verstehen zu lernen; sie haben gelernt, einander zu respektieren und - wo es glücklich ging - die eigene Glaubensüberzeugung gar besser zu begreifen.
Das Schützenwesen hat an dieser Entwicklung auch seinen Anteil. Zunächst eng verwachsen mit katholischer Tradition hat es sich auch der anderen großen Konfession, der evangelischen, längst geöffnet.
Auf diesem Weg ökumenischen Zusammenseins sind wir längst noch nicht am Ziel, aber doch schon eine Strecke gegangen. Das kann ermutigen und vielleicht auch beim Schützen- und Heimatfest dieses Jahres deutlich werden!
Ein glückliches Fest unter Gottes Segen wünsche ich Ihnen allen
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